Bratwurstjournalismus, wikipedisiert
Ich gebe zu: Mir saß der Schalk im Nacken, als ich gestern nach einem Wortwechsel mit Daniel Schultz aus Berlin den Begriff des Bratwurstjournalismus bei Wikipedia verfasste. Es geht dabei um eine Aufgabe, die vermutlich jeder Journalist irgendwann in seiner Berufslaufbahn erlebt: ein Ereignis zu beschreiben, das sich als weniger gravierend als gedacht herausstellt; ein Ereignis, das eigentlich ein Nichtereignis war.
Aber so ist das mit der Recherche bei der sprichwörtlichen Zusammenkunft, der Ehrung, der Jahresversammlung. Da man nun schon einmal dabei gewesen ist, der Redaktionsschluss naht und die Textbox weiterhin leer bliebe, wenn man sich entschlösse, auf das Thema mangels Nachrichtenwert zu verzichten, dann müssen Autor und Leser da nun mal durch. Und zumindest die Protagonisten der Recherche sollen davon etwas haben, sich im Blatt wiederfinden und zufrieden den Artikel bis zum Schluss lesen.
Darum lesen wir immer mal wieder in unseren Zeitungen und Online-Diensten von dem bunten Kulturprogramm, das begeisterte; von dem leiblichen Wohl, für das gesorgt war; von den leckeren Bratwürsten, die sich die Teilnehmer schmecken ließen.
Hardy Prothmann hat dafür diesen etwas bösen, aber auch augenzwinkernden Begriff des Bratwurstjournalismus gefunden, benutzt und veröffentlicht. Es gab für diese Methode zu allen Zeiten geeignete Bezeichnungen und Abwandlungen, etwa den Schnittchenjournalismus, den Gefälligkeitsjournalismus, das Runterschreiben, den PK-Abschreiber, den PR-Journalismus. Und es gab zu allen Zeiten auch Interesse für solche Artikel.
Das also schrieb ich in die Wikipedia.
Nun also Bratwurstjournalismus. Ich ahnte, dass der Begriff im Web 2.0 übertroffen werden könnte. Hier im Jahr 2010 nennt man es Relevanzdebatte: Nur Minuten nach Veröffentlichung der Begriffsdefinition auf Basis der Erläuterung vom Kollegen Prothmann startete bei Wikipedia eine Löschdiskussion um Wohl und Wehe dieses Textes. “Löschen, gerne auch schnell”, schrieb da einer. “Die Relevanz ist grenzwertig, aber bei dem gut geschriebenen Beitrag (die Quellenlage ist etwas dürftig) kann man sich für ein Behalten entscheiden”, schrieb ein anderer. Und jemand mit dem Pseudonym Cup Of Coffee empfahl, meinen Text ins Humorarchiv der Wikipedia zu überführen. Andere machten sich daran, den Text zu schleifen, zu verbessern.
Bei der Wikipedia schaut man eben sehr genau hin.
Über die Ernsthaftigkeit solcher Diskussionen will ich mich gar nicht lustig machen. Die Wikipedia muss ganz gewiss gewisse Eingangskontrollen für ihr Nachschlagewerk vornehmen, um selbst relevant zu bleiben und sich gegenüber Google abzugrenzen. Dazu gehört es, Beiträge zu löschen. Nur so erklärt sich ihr großartiger Erfolg als weltweit geachtetes Nachschlagemedium.
Sprache als etwas Lebendiges zu begreifen ist dagegen die Sache der Wikipedia nicht. Wenn ich die Argumente der Teilnehmer der Löschdiskussion im Einzelnen lese, gehören Weiterentwicklung und wache Beobachtung vom Neuen in diesem vorgeblich fortschrittlichen Medium Wiki nicht zur Kultur.
Wo bleibt beispielsweise der Begriff der Digitalen Dekade? Immerhin hat ein Branchenverband ihn massiv benutzt. Und er hat Relevanz.
Den Wikipedianern geht es darum, die Herrschaft über die Begriffsdefinition, über Sprache an sich zu behalten. Nicht anders kann ich mir erklären, warum so häufig darauf hingewiesen wird, es seien “Blogger” gewesen, die den Begriff Bratwurstjournalismus gebraucht hätten. So ein Quatsch. Sind Blogger schlechtere Autoren?
Nun blogge auch ich hier, doch bin ich nachmittags Zeitungsjournalist, abends CvD, an Sonnabenden Vater und mittags manchmal Hannoveraner. Daneben Twitterer, Facebooker, manchmal Leitartikler. Und wenn da einer einen zutreffenden Begriff prägt, der es mir wert erscheint, als bleibend beschrieben zu werden, bin ich für eine halbe Stunde schon mal Wikipedianer. Das mag nicht jeder mögen, dass da noch jemand etwas beiträgt, andererseits soll das Wiki-Prinzip doch wohl genau das bedeuten: ein kleines bisschen Weisheit von vielen. Und dann einmal auch von mir.
Für meine Texte gilt: Der erste Leser hat immer Recht. Wenn er etwas nicht versteht, war der Satz oder Absatz schlecht formuliert. Die Relevanz von Texten im Internet ist dagegen per se null – sofern es sich um eine Suchdatenbank handelt. Wer nicht danach sucht, wird auch nicht damit behelligt.
Mich wundert, wie massiv die Abwehr gegenüber solche – zugegeben – Spezialbegriffe der Medienwelt sind. Doch noch mehr wundert mich, wie sehr sich Wikipedianer gegen die Verzahnung mit dem Journalismus sperren. Das hehre Große, eine allumfassende Enzyklopädie der Begriffe zu erstellen, macht an dieser Stelle im ganz großen Kleinen einen besonders blöden Pups. Bratwurstjournalismus, das Veröffentlichen von netten Nichtigkeiten, ist in der Digitalen Dekade für unsere Branche ein Thema, wenn nicht das Thema. Es wird von manchen auch als Crowdsourcing, Leserreportergenerierung, Social Media und Community-Building verbrämt. Doch geht es am Ende des Tages nur um Eines: dass viele Einzelne in die Lage versetzt werden, ihr Wissen über etwas ganz Spezielles einzubringen.
Die Wikipedia ist dazu nicht zuverlässig in der Lage. Wahrscheinlich will sie es auch gar nicht. Sie will Leute ohne Schalk im Nacken.
Man könnte es aber einfacher haben.
Marcus Schwarze (msc), Jahrgang 1969, schreibt für die HAZ seit den Anfängen der Digitalen Revolution Mitte der neunziger Jahre über ihren Nutzen, ihre Ausprägungen und Auswirkungen sowie über ihre Gefahren.
Toller Text. Ich habe das gestern auch mitbekommen, als ich einen kleinen Beitrag zu einer”Bratwurstband” erstellt habe und schon zwei Minuten später stand der Artikel zur Löschung. Wie soll ich bei solchen Verhalten noch motiviert sein irgendwas für Wikipedia zu schreiben? Ich denke, dass besonders dieses Verhalten von einzelnen Admins dazu führen wird, dass bald viele Autoren kein Bock mehr haben für Wikipedia zu schreiben. Und dann hast du auch wieder recht, weil sich Wikipedia dann selbst wikipediasiert.
Schöne Grüße, andi
[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Daniel Schultz und Marcus Schwarze, Nikola Richter erwähnt. Nikola Richter sagte: RT @presseschauer: Bratwurstjournalismus, wikipedisiert http://bit.ly/4NS89Q [...]
Social comments and analytics for this post…
This post was mentioned on Twitter by presseschauer: Bratwurstjournalismus, wikipedisiert http://bit.ly/4NS89Q…
Ein wichtiges Prinzip der Wikipedia wird hier übersehen: Artikel müssen durch seriöse Quellen gestützt werden.
Genau deshalb wird hier debattiert. Blogs sind eben keine zuverlässigen Quellen, die von einem halbwegs abschätzbaren Publikum gelesen werden, sondern eine besonders billige und schnelle Form des elektronischen Selbstverlages. Was dort steht interessiert vielleicht zehntausend Leute, vielleicht aber auch niemanden.
Die Wikipedia-Autoren haben also exakt gar kein Interesse daran, “die Herrschaft über die Begriffsdefinition, über Sprache an sich zu behalten”, sondern es geht vor allem darum: Ist die Information überhaupt für eine Enzyklopädie geeignet, ist sie aus seriösen Quellen nachvollziehbar und hat sie eine besondere Bedeutung? Denn auf eines müssen die Autoren besonders achten: Dass Begriffe nicht erst durch Platzierung in der Wikipedia etabliert werden – ein beliebtes Spielchen, an dem z.B. Werbeagenturen sich am laufenden Band versuchen.
Was die “Digitalen Dekade” betrifft: Nur Mut, jeder kann in der Wikipedia neue Artikel anlegen. Voraussetzung: Siehe oben.
Mich erstaunt immer wieder die Verwechslung zwischen Medium und Autor. Wären Blogs keine zuverlässigen Quellen, dann hätte ich meinen Text in einer anderen Rubrik auf HAZ.de oder im Print veröffentlichen müssen? Für mich sind das lediglich drei unterschiedliche Textboxen mit unterschiedlichen Ansprachen/Themen/Längen.
Nein, hier liegt keine Verwechslung von Medium und Autor vor, denn die Ansprüche der Wikipedia sind im Grunde noch eine Stufe höher. Für die Grundlage eines Artikels soll -wenn möglich- wissenschaftliche Literatur herangezogen werden, am besten solche, wo der Artikel vor Veröffentlichung wissenschaftlich begutachtet werden. Es liegt auf der Hand, dass das nicht überall verfügbar ist. Deshalb sind, wo das nicht möglich ist, auch journalistische Quellen zulässig.
Damit soll eine hohe Artikelqualität erreicht werden, die nicht auf der Ansicht einzelner Autoren beruht, sondern eine halbwegs gesicherte und neutrale Übersicht gibt. Um es zu überspitzen: Wenn ein Nobelpreisträger in einer Vereinszeitung etwas schreibt, reicht das nicht aus, um eine besondere Bedeutung abzuleiten. Mit Blogs ist es ähnlich.
Wenn das Thema aber wirklich wichtig ist und eine besondere Aufmerksamkeit erfährt, werden auch seriöse Medien darüber schreiben, und dann kann es auch für Wikipedia geeignet sein.
Dass die Wikpedianer sich damit ernsthaft auseinandersetzen, ist auch hier sichtbar:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Belege
Guten Tag Herr Schwarze!
Sie sind also der Schalk, der diese spezielle Debatte losgetreten hat… und ich bin der, der den Grund dafür geliefert hat…
Ganz ehrlich war ich erst überrascht, dann belustigt über den Eintrag und die Debatte.
Dann habe ich das Thema ernst genommen. Der Grund ist ein einfacher: Bratwurstjournalismus halte ich für ein ernsthaftes Thema. Je mehr Bratwurstjournalismus es gibt, umso weniger haben die Menschen Lust auf diese Bratwürste. Ich halte deswegen den Begriff für relevant (könnte auch Lobhudeljournalismus oder anders heißen), vor allem aber die damit mögliche thematisch-inhaltliche Auseinandersetzung: Bratwurstjournalismus bezeichnet einen schlechten Lokaljournalismus, der seine Aufgabe, die der Information des Lesers nur unzureichend erfüllt.
Da ich kein Wikipedia-Autor bin, biete ich Ihnen meinen Definitionsvorschlag an. Vielleicht können Sie den ein oder anderen Satz ja gebrauchen.
Beste Grüße
Hardy Prothmann
P.S. An die Kritiker, die immer wieder behaupten, blogs hätten den “Bratwurstjournalismus” hochgebracht: Ich blogge, bin aber hauptberuflich seit fast zwanzig Jahren Journalist. So darf sich übrigens jeder nennen, auch Blogger (Art. 5 GG).
P.S.S. Wer sich fürs Thema interessiert, kann bei Google folgende Treffer finden: Bratwurstjournalismus 6.010 hits, “leibliche Wohl” 584.000 hits.
Der Begriff „Bratwurstjournalismus“ bezeichnet einen meist durch lokale, journalistische Medien verbreiteten Sachverhalt ohne jeglichen Nachrichtenwert und von untergeordnetem Informationswert.
Kennzeichnend für „Bratwurstjournalismus“ sind floskelhafte, belanglose oder auch metaphorische Formulierungen, die häufig durch Adjektive ergänzt werden.
Dabei werden selbstverständliche Handlungen und Geschehnisse überstilisiert und als Pseudo-Nachricht dargestellt.
Typische Beispiele für „Bratwurstjournalismus“ finden sich bei überwiegend nachrichtenarmen Ereignissen, beispielsweise Festen und Veranstaltungen auf lokaler Ebene:
„Die Luft war vom Duft von dampfendem Glühwein, leckerer Bratwurst und köstlichen Plätzchen geschwängert…“, „der Wettergott hatte letztlich ein Einsehen und zeigte sich gnädig…“, „das Tanzbein wurde ausgiebig geschwungen…“, „für das leibliche Wohl war wie immer bestens gesorgt…“, „voll des Lobes und des Dankes zeigte sich ein zufriedener Bürgermeister…“, „erfreute die von der herrlichen Musik beseelten Gäste…“.
„Bratwurstjournalismus“ ist somit ein systemkritischer Begriff, der alle Formen einer pseudo-informierenden journalistischen Darstellung umfasst.
Geprägt wurde der Begriff 2009 durch den Journalisten Hardy Prothmann, der selbst lokaljournalistische blogs betreibt. Andere Journalisten griffen das Wort „Bratwurstjournalismus“ schnell auf und verbreiteten es über Online-Medien, Nachrichtenagenturen, Fachdienste, „social networks“ sowie blogs.
Wikipedia-Autoren recherchieren in Google etwas anders und zwar mit dem Suchbegriff: “Bratwurstjournalismus -Wikipedia”
Das sorgt dafür, dass nur Ergebnisse jenseits der Wikipedia, deren Mirrors und damit verbundenen Diskussionen gefunden werden. Zudem ist bei Google die Angabe der Trefferzahl immer sehr, sehr überschlägig. Es lohnt sich, sich bis zur letzten Seite der Sucheergebnisse durchzuklicken, häufig wird die Trefferliste dabei plötzlich kürzer. So werden hier aus 6010 Treffern plötzlich nur 132.
Hier der Link zum Selbstausprobieren:
http://www.google.de/search?hl=de&q=%22Bratwurstjournalismus%22+-Wikipedia&start=170&sa=N
Da passt der Begriff des Bratwurstjournalismus doch wunderbar in eine Reihe mit der Badischen IV h, dem Buenaventura River und dem Kleinen Puppenräuber
Links: http://de.wikipedia.org/wiki/DR-Baureihe_18.3 und http://www.google.de/search?hl=de&q=%22Badische+IV+h%22+-wikipedia&start=180
http://de.wikipedia.org/wiki/Buenaventura_River und http://www.google.de/search?q=%22Buenaventura+River%22+-wikipedia&start=280
http://de.wikipedia.org/wiki/Kleiner_Puppenr%C3%A4uber und http://www.google.de/search?hl=de&q=%22kleiner+puppenr%E4uber%22+-wikipedia&start=90
Von der Lesehore, dem Moienmarkt und dem Gelbbauchmurmeltier ganz abgesehen. Alles relevante Begriffe. Bei ganz speziellen Themen.
Richtig: Google-Counts bedeuten eben nicht alles, sie sind höchstens ein Indiz, besonders, wenn sich sonst keine Quellen finden lassen. Die drei genannten Artikel aber besitzen am Ende einen Abschnitt “Literatur”, in dem sogar Bücher zum Thema aufgeführt sind. Schaut man zum Vergleich bei Google-Books ergibt sich folgendes Bild:
Zur DR-Baureihe gibt es 15 Bücher:
http://books.google.de/books?q=%22Badische%20IV%20h%22
Zum Buenaventura River mehrere hundert Werke:
http://books.google.de/books?q=%22Buenaventura%20River%22
Zum Kleinen Puppenräuber immerhin 7 Bücher:
http://books.google.de/books?q=Kleiner+Puppenr%C3%A4uber&btnG=Nach+B%C3%BCchern+suchen
Unter der Fachbezeichnung “Calosoma inquisitor” finden sich wieder mehrere hundert Werke…
http://books.google.de/books?q=%22Calosoma%20inquisitor%22
…und auch etliche Treffer im WWW:
http://www.google.de/search?q=%22Calosoma+inquisitor%22+-Wikipedia
Dagegen sieht der Bratwurstjournalismus – sorry
– alt aus:
http://books.google.de/books?q=%22Bratwurstjournalismus%22
Speziell oder nicht speziell ist nicht die Frage. Es geht eher um nachvollziehbar etabliert oder nicht.
Eine recht gute Darstellung zu den nahezu täglich auftretenden Debatten um die Löschung von Artikeln findet sich übrigens hier:
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,666407,00.html
Beste Grüße,
Leif
Guten Tag!
Gute Recherche – schöner Humor, Kollege Schwarze.
@Leif Zuhn
Sie haben recht.
Suche nach “leibliche Wohl” ergibt 584.000 Treffer, -wikipedia 573.000 Treffer. Damit ist das “leibliche Wohl” deutlich relevanter als der “Bratwurstjournalismus”.
Analog “Wettergott war gnädig” ergibt 29.700, -wikipedia 29.200 Treffer.
Damit gebe ich mich als Wortfinder des “Bratwurstjournalismus” geschlagen. Es muss also Leiblichewohljournalismus oder Wettergottwargnädigjournalismus heißen. Aus Sicht eines Wikipedia-Autoren ist das dann ja wohl relevant. Entscheiden Sie. Ich finde beide Ausdrücke erbärmlich – wie auch jede Form von Bratwurstjournalismus, ob das nun in Wikipedia steht oder nicht.
Beste Grüße
Hardy Prothmann
@Hardy Prothmann
Ja, da lässt herrlich kalauern.
Aber um Ihnen eine inhaltliche Antwort zu geben:
Ein enzyklopädiefähiger Begriff wäre z.B.
“Gefälligkeitsjournalismus”. Dazu gibt es sogar Fachliteratur:
http://books.google.de/books?q=%22Gef%C3%A4lligkeitsjournalismus%22
Schreiben Sie ihn? Da wäre noch Platz! Und ich helfe gern.
Ebensogut könnte das im Artikel “Lokaljournalist” thematisiert werden, und das ist ansatzweise sogar schon der Fall:
http://de.wikipedia.org/wiki/Lokaljournalist
Beste Grüße,
Leif
@Marcus Schwarze
Meine Bemühungen “Bratwurstjournalismus” in Wikipedia zu erhalten können verfolgt werden in Twitter mit den Tags #bratwurstjournalismus und/oder #rettetbwj (Aktion von Daniel Schultz, presseschauer). Ich bin @meRaiMan.
@Hardy Prothmann
Hallo, jetzt aber nicht einknicken. Wir haben doch gelernt, dass Wikipedia-Relevanz überhaupt nichts zu tun hat mit Treffern in Google. Wir brauchen eine Quelle, möglichst wissenschaftlicher Natur. Haben Sie nicht die Möglichkeit, mit einem Prof zu verhandeln, dass jemand eine Arbeit macht zu diesem Thema verbunden mit einem Praktikumsplatz beim heddesheimblog?
Der Inhalt ist Ihnen ja wichtig. Deshalb haben Sie auch einen griffigen Begriff gefunden. Wenn Sie dranbleiben, dann werde ich mich weiter engagieren und die Sache beobachten.
@Leif Zuhn
unaufgeregt und sachlich. Trifft man leider selten in Wikipedia innerhalb der Löschdiskussionen.
@meRaiMan
Wieso sollte ich einknicken? Ob Wikipedia den Bratwurstjournalismus führt oder nicht, ist mir relativ egal.
Die Kollegen und viele Leser wissen, was gemeint ist und damit kanzel ich das mit einem Basta ab.
Übrigens gibt es jetzt auch unter Wikipedia-Heddesheim einen Eintrag zum heddesheimblog und Bratwurstjournalismus:
http://de.wikipedia.org/wiki/Heddesheim#Medien
Der stammt nicht von mir.
Anfang Dezember wollte ich den Heddesheim-Eintrag um das heddesheimblog erweitern – der zuständige Wikipedia-Autor fand das auch nicht relevant.
Mir ist der Kampf um einen Eintrag bei Wikipedia zu mühsam und tatsächlich zu irrelevant, um mich darum zu kümmern.
Da sind mir meine Leserinnen und Leser und Artikel für diese wichtiger.
Einen schönen Tag wünscht
Hardy Prothmann
[...] Terminkalender! Termine Heddesheim Fundstelle *heddesheimblog jetzt auf Wikipedia: Heddesheim *Wikipedia-Autor über Bratwurstjournalismus *Daisy beim ZDF *Augsburger Allgemeine über Bratwurstjournalismus *Wikipedia: Debatte über [...]
Warum wurden meine beiden Beiträge von gestern Abend eigentlich nicht freigeschaltet?
Leif.
@Leif
Welche beiden Beiträge?
Korrigiere: Die zwei Beiträge wurden von Wordpress als spamverdächtig eingestuft und daher nicht gleich freigeschaltet. Jetzt sind sie drin.
Danke.
@H. Prothmann (von @meRaiMan
Ich sehe ein, dass Ihnen das letztendlich egal ist mit Wikipedia. Sie konzentrieren sich auf Ihre anerkannt gute Sache – und das ist gut so.
Laut Wikipedia-Richtlinien wäre es ja sogar schädlich, wenn Sie sich offensichtlich beteiligen würden (Stichwort Selbstdarstellung). Für mich reicht es aus, wenn ich hier aus den Kommentaren Input für den Artikel ziehen kann.
Ansonsten ist natürlich Wohlwollen und moralische Unterstützung willkommen
@Leif Zuhn
Ich bleibe bis zur Löschentscheidung an dem Artikel dran und versuche ihn weiter zu verbessern.
Das Stichwort Gefälligkeitsjournalismus ist schon in den Artikel eingebaut und muss noch hinterlegt werden. Danke für den Input.
Der Artikel Lokaljournalist wäre das Rückzugsgebiet. Den will ich derzeit nicht auch noch in die Löschdiskussion reinziehen. Gehört aber auch aus den gleichen Gründen überarbeitet, weswegen es Bratwurstjournalismus gibt. Zudem werden Berufsbild und die Inhalte von Lokaljournalismus vermengt mit Mutmaßungen.
Schaun mer mal.
@Raimund Hocke: Dass Sie sich so für den Artikel engagieren, ist löblich und Artikelverbesserung ist genau der richtige Weg, aber machen Sie sich in diesem Fall bitte nicht zu viel Hoffnung, dass auf Behalten entschieden werden könnte. Die Quellenlage ist einfach zu dünn und von der falschen Art (zu Online-lastig). Da wird kaum ein Admin seinen Kopf für “Behalten” hinhalten.
Vielleicht sieht die Quellenlage in einem halben Jahr schon anders aus, manchmal ist es auch einfach nur zu früh für einen Artikel. Geduld ist eben auch in der Wikipedia eine Tugend.
Grüße,
Leif
@leifzuhn
Wenn man mit ” -Wikipedia” sucht fallen alle Webseiten raus auf denen auch nur zufällig Wikipedia steht.
Z.B. Wenn auf der Webseite einer Tageszeitung über den Begriff geschrieben wird und jemand dann in den Kommentaren irgendwas mit Wikipedia schreibt.
In der Form zu suchen, halte ich in keiner Form für valide!
@Daniel Schultz, Marcus Schwarze, RaiMan:
Bratwurstjournalismus & Löschhölle: nicht schlecht…
Gehört Schleuder-Sachse auch in die Liste?
Und vor allem: Was kommt als nächstes??
Beste Grüße
@Daniel Schultz: Ja und nein. Natürlich fallen solche Seiten heraus, aber der Anteil der fälschlich entfallenen Suchergebnisse beeinflusst die Trefferanzahl (und nur um die ging es ja) meist nur gering. Der Fehler, den man macht, wenn man Wikipedia und die ganzen Mirrors mitzählt, ist erfahrungsgemäß wesentlich größer.
Im Fall des Bratwurstjournalismus ist der entfallende Anteil etwas höher als gewöhnlich, da einige Blogs von der Löschdiskussion in der Wikipedia berichten. Tatsächlich ist es eigentlich auch sinnvoll, dass diese Treffer nicht gewertet werden, denn es ist nicht im Interesse eines Nachschlagewerkes, einem Begriff dadurch Verbreitung zu verschaffen, dass in dem Nachschlagewerk über seine Existenz diskutiert wird. Wegen des offenen Charakters des Wikipedia-Projektes ist das leider nicht zu vermeiden.
Der wesentliche Fehler in der Trefferanzahl unterläuft einem ohnehin, wenn man der Googleschätzung auf der ersten Trefferseite glaubt und sich nicht bis zur letzten Trefferseite durchklickt.
[...] Bratwurstjournalist *Gut uffgepasst *heddesheimblog jetzt auf Wikipedia: Heddesheim *Wikipedia-Autor über Bratwurstjournalismus *Daisy beim ZDF *Augsburger Allgemeine über Bratwurstjournalismus *Wikipedia: Debatte über [...]
Zum Nachlesen:
http://www.pluspedia.de/index.php/Bratwurstjournalismus
der Artikel in seiner ursprünglichen Form!
[...] *Wikipedia-Autor über Bratwurstjournalismus [...]